Eine Pressemitteilung von Torsten Kutzner,
Regionalbeauftragter Rhein-Main der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag
Mario Döweling: „Ruhe und Verläßlichkeit für Hessische Schulen“
Altenstadt –Die sensationellen Wahlergebnisse des letzten Jahres und auch die von den hiesigen Liberalen unterstützte Einführung der Oberstufe an der Limesschule sowie der dringend benötigte Bau der 110 kv Leitung sorgten auch für die gute Stimmung auf dem Neujahrsempfang der FDP Altenstadt. Vor allem sind sie eine Belohnung für das Engagement vor Ort, betonte der Altenstädter FDP-Vorsitzende Stephan Jäger. Sehr erfreulich sei auch der große ehrenamtliche Einsatz vieler Bürger in Vereinen und Verbänden. „Ohne sie kann ein Gemeinwesen wie Altenstadt nicht funktionieren“, lobte Jäger und freute sich über zahlreichen Besuch besagter Ehrenamtlicher auf dem Neujahrsempfang.
Als Gastredner blickte Mario Döweling, schulpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, auf das vergangene Jahr im Bildungsbereich zurück. Eine klare Absage erteilte er ideologischen Ansätzen in der Bildungspolitik und kündigte stattdessen Reformen mit Bedacht an. „Mit den Liberalen in Hessen wird es keine überstürzten schulpolitischen Experimente geben. Wir wollen gute Rahmenbedingungen, Ruhe und Verlässlichkeit für die hessischen Schulen und sie auf dieser Basis Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit führen“, sagte Döweling.
Der Beginn des neuen Schuljahres nach den Sommerferien habe bewiesen, daß dies der richtige Weg ist. Die Schulklassen wurden signifikant verkleinert. 25 Schüler pro Klasse sind nun das Maximum in den Grundschulen, bei den anderen Schulformen wurden die Eingangsklassen auf 25 Schüler begrenzt. Damit dies auch umgesetzt werden kann, wurden 1650 neue Lehrerstellen geschaffen. „Der ruhigste Schuljahresstart seit Jahrzehnten zeugt davon, dass die Richtung stimmt“, hob der Liberale hervor.
Döweling machte deutlich, dass für ihn das Thema Bildungsgerechtigkeit das zentrale Thema sei, wenn es um die Zukunft unserer Gesellschaft gehe. „Wir müssen dafür sorgen, dass jedes Kind das Beste aus seinen Möglichkeiten machen kann. Jedes Kind muss optimal gefördert werden. Selbstständige Schulen können stärker auf die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes eingehen“, so der Liberale. Wer selbständig arbeiten könne, verfüge auch über eine höhere Motivation, das gelte für Schüler ebenso wie für Lehrer.
„Mehr Selbstständigkeit bedeutet, dass Schulen über die Organisation des Unterrichts, die Personalauswahl und ihr Budget weitestgehend frei entscheiden
können“, nannte Döweling die wesentlichen Punkte der selbstständigen Schule. Schon seit Beginn dieses Schuljahres könnten die Schulen über die Verwendung von zehn Prozent der Lehrerstellen eigenverantwortlich entscheiden. „Der neue Zehn-Prozent-Erlass ermöglicht eine Trennung von Lehrerstelle und Lehrerkopf“, erläuterte Döweling den ersten Schritt in Richtung Selbstständigkeit. „Wenn kein passender Lehrer gefunden wird, kann an einer Schule beispielsweise auch ein Sozialpädagoge eingestellt werden.“ Zudem zeigte er sich erfreut darüber, dass bereits heute viele Schulen ihre Unterrichtsorganisation freier gestalteten. So erteilten Schulen Unterricht nur noch in Doppelstunden oder legten die Dauer einer Schulstunde auf 60 Minuten fest.
Die Schulen sollen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit eng begleitet werden. Die Schulämter als Qualitätsagenturen würden die Schulen beaufsichtigten. Im Kultusministerium sei zudem eine Stabstelle „Selbstständige Schule“ eingerichtet worden, die mit Schulpraktikern aller Bildungsgänge besetzt sei und als Bindeglied zwischen Ministerium und Schulen den Weg in die Selbstständigkeit anstoßen werde.
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v.l.n.r.
Claus Pfeffer, Vorsitzender FDP-Fraktion Altenstadt
Mario Döweling, bildungspolitischer Sprecher FDP-Landtagsfraktion
Stephan Jäger, Vorsitzender FDP Altenstadt
Wolfgang Patzak, Vorsitzender FDP-Kreistagsfraktion Wetterau
Christoph Platen, stv. Vorsitzender FDP-Fraktion Altenstadt
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